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Езикови курсове по интернет

Матура по немски език - 19 май 2011 г.
2ri_NEMSKI_19_may_2011
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МИНИСТЕРСТВО НА ОБРАЗОВАНИЕТО, МЛАДЕЖТА И НАУКАТА

ДЪРЖАВЕН ЗРЕЛОСТЕН ИЗПИТ ПО

НЕМСКИ ЕЗИК

19 май 2011 г. – Вариант 2

УВАЖАЕМИ ЗРЕЛОСТНИЦИ,

Тестът съдържа 60 задачи по немски език. Задачите са два вида:

задачи с избираем отговор;задачи със свободен отговор.

Освен посочените задачи, тестът съдържа и задача за създаване на писмен текст.

Първите 50 задачи (от 1. до 50. включително) в теста са от затворен тип с възможни три отговора, обозначени с главни букви от А до С, от които само един е верен, и с възможни четири отговора, обозначени с главни букви от A до D, от които само един е верен. Отговорите на тези задачи отбелязвайте с черен цвят на химикалката в листа за отговори, а не върху тестовата книжка. Листът за отговори на задачите с избираем отговор е официален документ, който ще се проверява автоматизирано, и поради това е задължително да се попълва внимателно. За да отбележите верния отговор, зачертайте със знака буквата на съответния отговор. Например:

А B C D

Ако след това прецените, че първоначалният отговор не е верен и искате да го поправите, запълнете кръгчето с грешния отговор и зачертайте буквата на друг отговор, който приемате за верен. Например:

А Б C D

За всяка задача трябва да е отбелязан не повече от един действителен отговор. Като действителен отговор на съответната задача се приема само този, чиято буква е зачертана със знака .

Отговорите на задачите със свободен отговор (от 51. до 60. включително) се отбелязват в предоставения свитък за свободните отговори. Четете внимателно инструкциите! Срещу номера на съответната задача напишете верния отговор.

Задачата за създаване на писмен текст изпълнете в свитъка за свободните отговори на предвиденото за това място, като не забравяте да отбележите номера на избраната от Вас тема. Писмен текст с обем под 80 думи, както и текст изцяло

несъответстващ на темата се оценяват с 0 (нула) точки.

ПОЖЕЛАВАМЕВИ УСПЕШНАРАБОТА!

2. Variante 1

I. HÖRVERSTEHEN

Text A

Fünf Jahrzehnte Leseförderung

Sie hören den Text zweimal. Sie müssen bei Ihrer Antwort entscheiden, welche Aussagen richtig oder falsch sind oder ob es dazu Information im Text gibt. Vor dem ersten Hören haben Sie 2 Minuten Zeit, um die Aufgaben 1 -10 zu lesen. Beim ersten Hören dürfen Sie die Antworten nicht markieren. Nach dem ersten Hören haben Sie 5 Minuten Zeit, um die gewählten Antworten auf dem Antwortblatt anzukreuzen. Beim zweiten Hören dürfen Sie die Fragen parallel beantworten. Nach dem zweiten Hören haben Sie noch 2 Minuten Zeit zum Antworten oder zum Korrigieren.

1. Der erste Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels wurde 1959 durchgeführt .

A)richtig

B)falsch

C)keine Information im Text

2. Herr Sengebusch hat den ersten Vorlesewettbewerb initiiert und moderiert.

A)richtig

B)falsch

C)keine Information im Text

3. Beim ersten Vorlesewettbewerb sollten alle Teilnehmer eine Episode aus Mark Twains Buch Tom Sawyer vorlesen.

A)richtig

B)falsch

C)keine Information im Text

4. Beim ersten Vorlesewettbewerb konnten die Teilnehmer eine Reise gewinnen.

A)richtig

B)falsch

C)keine Information im Text

5. Die von Herrn Sengebusch gewonnene Reise dauerte zwei Wochen.

A)richtig

B)falsch

C)keine Information im Text

6. Der Sieg beim Vorlesewettbewerb brachte Herrn Sengebusch auch interessante Begegnungen mit berühmten Menschen.

A)richtig

B)falsch

C)keine Information im Text

2. Variante 2

7. Herr Sengebusch erzählt seinen Schülern oft über seine Teilnahme am ersten Vorlesewettbewerb.

A)richtig

B)falsch

C)keine Information im Text

8. Herr Sengebusch ist ein Hobby-Fotograf.

A)richtig

B)falsch

C)keine Information im Text

9. Heute hat Herr Sengebusch als Physiklehrer gar keine Zeit zum Lesen.

A)richtig

B)falsch

C)keine Information im Text

10. Heute liest Herr Sengebusch seinem Enkelsohn jedes Wochenende etwas vor.

A)richtig

B)falsch

C)keine Information im Text

Text B

Ich bin ein Fünfling

Sie hören den Text zweimal. Vor dem ersten Hören haben Sie 5 Minuten Zeit um die Aufgaben 11 – 15 zu lesen. Beim ersten Hören dürfen Sie die Antworten nicht markieren. Nach dem ersten Hören haben Sie 5 Minuten Zeit, um die gewählten Antworten auf dem Antwortblatt anzukreuzen. Beim zweiten Hören dürfen Sie die Fragen parallel beantworten. Nach dem zweiten Hören haben Sie noch 2 Minuten Zeit zum Antworten oder zum Korrigieren.

11. Albin hat .....

A)vier Schwestern.

B)drei Schwestern und einen Bruder.

C)zwei Schwestern und zwei Brüder.

D)eine Schwester und drei Brüder.

12. Albins Geburt war eine Sensation, weil .....

A)er früher als seine Geschwister geboren wurde.

B)die Geburt eine Zeitungsschlagzeile war.

C)Fünflinge gleichzeitig geboren wurden.

D)die Mutter nicht ahnte, dass sie Fünflinge erwartet.

2. Variante 3

13. Albins Familie ...

A)wird vom Krankenhaus unterstützt.

B)bekommt viel Geld vom Staat.

C)hat Probleme mit dem Haus.

D)wohnt in einem großen Haus.

14. Die Fünflinge .....

A)sehen alle gleich aus, haben aber unterschiedliche Charaktere.

B)sehen nicht gleich aus und haben unterschiedliche Charaktere.

C)sehen nicht gleich aus, haben aber den gleichen Charakter.

D)sehen alle gleich aus und haben den gleichen Charakter.

15. Die Fünflinge .....

A)helfen sich nie bei den Hausaufgaben.

B)sind immer gleich gekleidet.

C)helfen einander nur im Notfall.

D)streiten sich ab und zu.

II. GRAMMATIK UND WORTSCHATZ

Teil A

Aufgabe: Lesen Sie bitte zuerst den Text im Zusammenhang! Kreuzen Sie danach A), B), C oder D) auf dem Antwortblatt an, nachdem Sie ein passendes Wort für die Lücke ausgesucht haben.

VIP Art Fair – die erste Kulturelle Kunstmesse

Ob Bogota, Rotterdam oder Berlin – jede Stadt, die etwas auf sich hält, hat mittlerweile eine Kunstmesse. Die VIP Art Fair aber verfolgt ein neues Konzept: Sie ist die erste Messe, die nur im Internet ... (16).

Thomas Zander sitzt vor seinem Computer und klickt sich durch seine virtuelle ... (17). Der Kölner Galerist trägt ... (18) Anzug, er hat auch keinen Champagner kalt gestellt, um mit Sammlern anzustoßen. Diesmal ist alles anders. Der virtuelle Marktplatz ... (19) auf Feinkost, auf klirrende Gläser, auf Small Talk – und auf Originale. Die acht Fotografien des amerikanischen Künstlers Trevor Paglen hängen als Pixeldatei ... (20) digitalen Galeriewand. "Wir haben bewusst einen Künstler ausgesucht, ... (21) in das Medium reinpasst. Fotografie

... (22) einfach besser über das Internet vermitteln als Malerei", sagt Zander, während er von Bild zu Bild scrollt. "Wenn ein Werk besonders interessant ist, dann kann man Hintergrundinformationen ... (23)."

2. Variante 4

Im Unterschied zu den "normalen" Kunstmessen ... (24) die Galerien ihren Auftritt alle zwei Tage. Es werden neue Bilddateien "gehängt", die alten kommen ins Depot. Das Besondere: Details lassen sich vergrößern, Lieblingswerke speichern, über einen "Share"-Button können Besucher ihre Begeisterung auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter mit anderen teilen. Ein simulierter Ausstellungsbesucher erscheint vor jedem Bild, ... (25) die Proportionen ... (25) zeigen. "Es gibt Bilder, die bis zu fünf Meter groß sind. Wenn keine Figur davor steht, kann man nicht wissen, wie groß das Werk ist", so Thomas Zander, der einer von nur vier Ausstellern aus Deutschland ist, die an der VIP Art Fair ... (26).

Schon allein die Qualität der Gründungsgalerien spricht für den Glauben ... (27) ein gutes Geschäft. David Zwirner, Larry Gagosian, Max Hetzler – sie sind die Global Player des Kunstmarkts. Sie bieten Werke von Neo Rauch, Damien Hirst oder auch Louise Bourgois

... (28). Wäre der Club der 139 Teilnehmer nicht so exklusiv gewesen, dann hätte Thomas Zander, der das Thema Kunst und Internet kritisch sieht, wahrscheinlich gar nicht mitgemacht. Viele Leute kaufen nach Namen und nicht nach dem Sehen. ... (29) fließt viel Geld in Messen. Das virtuelle Ausstellen von Kunst kann dazu nur eine ... (30) sein, ersetzen wird es die Messen sicherlich nicht.

16. A) stattfindet B) befindet C) veröffentlicht D) organisiert
17. A) Vorstellung B) Ausstellung C) Einstellung D) Anstellung
18. A) keinen schicken B) kein schicker C) kein schickes D) kein schicken
19. A) fehlt B) verzeichnet C) verzichtet D) mangelt
20. A) an der B) an die C) auf der D) auf die
21. A) der B) dem C) den D) des
22. A) kann B) lässt sich C) ist D) soll
23. A) einladen B) beladen C) aufladen D) herunterladen
24. A) verwechseln B) verändern C) wechseln D) tauschen
25. A) statt…zu B) ohne…zu C) anstatt….zu D) um….zu
26. A) besichtigen B) beteiligen C) teilnehmen D) besuchen
27. A) in B) zu C) über D) an
28. A) vor B) an C) zu D) ab
29. A) Deshalb B) Denn C) Da D) Weil
30. A) Zusatz B) Vertretung C) Ergänzung D) Ersatz
2. Variante 5

Teil B

Aufgabe: Lesen Sie bitte zuerst den Text im Zusammenhang! Kreuzen Sie danach A), B),C) oder D) auf dem Antwortblatt an, nachdem Sie ein passendes Wort für die Lücke ausgesucht haben!

Hier kommt die Maus

Eigentlich ist sie für Kinder, trotzdem ist die „Sendung mit der Maus“ auch bei Erwachsenen besonders beliebt. Jede Woche erklärt die Kultsendung die Welt – seit 40 Jahren und (31) … in mehr als 100 Ländern.

Das Geburtstagskind lächelt. ... (32) es sieht, hört es meistens auch gleich: „Klick, klick“ macht die Maus, wenn sie zwinkert. Fast jeder Deutsche kennt das alles: Denn die wahrscheinlich populärste Maus Deutschlands wird am 11. März 40 Jahre alt. Sie hat ... (33) Fernsehsendung ihren Namen gegeben. ... (34) sie einmal so populär wird, hatte aber niemand gedacht. Geboren wurde die Maus in einem ... (35) der Zeichnerin Isolde Schmitt-Menzel. Die Maus im Laden heißt es. Dazu ... (36) der Zeichner Friedrich Streich noch zwei Freunde: den kleinen blauen Elefanten und später die Ente. Die Maus ist absurderweise ... (37) als der Elefant. Der sieht neben der großen orangefarbenen Maus deshalb sehr winzig ... (38). Die Sendung, in der die Maus zum Star wurde, hieß eigentlich „Lach- und Sachgeschichten“.

Im März 1971 waren die Geschichten, die jeder bald nur noch „Die Sendung mit der Maus“

... (39), zum ersten Mal im Ersten Deutschen Fernsehen zu sehen. Heute wird die „Sendung mit der Maus“ in mehr als 100 Ländern gezeigt. Vielleicht auch, … (40) sie ganz international ist. Jeden Sonntagmorgen werden die Themen erst auf Deutsch, dann ... (41) anderen Sprache vorgestellt. Die Macher der Kindersendung erklären viele Dinge. 2484 Geschichten wurden bis heute gedreht. … (42) erklären sie zum Beispiel, wie die Streifen in die Zahnpasta kommen, wie aus einem Stück Blech ein Auto wird und wie das Internet funktioniert. Weil auch Erwachsene nicht alles wissen, schauen nicht nur Kinder zu. 39 Jahre alt sind ... (43) im Durchschnitt. Ihnen erklären die Autoren … (44) zwölf Jahren auch ernstere Themen: Nach der Katastrophe im Atomreaktor von Tschernobyl gab es 1986 zum Beispiel eine Spezialsendung, die „Atom-Maus“. Im letzten Jahr konnten die Kinder lernen, wie eine Familie in Südafrika lebt. Deshalb hat die Maus alle deutschen ... (45) gewonnen.

31. A) inzwischen B) dazwichen C) zwischendurch D) durchzwischen
32. A) Wen B) Wer C) Wem D) Wie
2. Variante     6
33. A) eine B) einen C) einer D) einem
34. A) Dass B) Woher C) Wenn D) Obwohl
35. A) Gedicht B) Sendung C) Hörbuch D) Bilderbuch
36. A) erfand B) entdeckte C) schaffte D) fand
37. A) kleinere B) klein C) größere D) größer
38. A) aus B) an C) zu D) ein
39 A) wusste B) kannte C) liebte D) nannte
40. A) denn B) weil C) deshalb D) darum
41. A) in eine B) in einer C) auf eine D) für eine
42. A) Darin B) Indem C) Deswegen D) In denen
43. A) die Zuschauer B) die Besucher C) die Zuhörer D) das Publikum
44. A) seit B) von C) schon D) aber
45. A) Fernsehtitel B) Fernsehsendungen C) Fernsehpreise D) Fernsehcharts

III. LESEVERSTEHEN Text A

Aufgabe: Lesen Sie bitte zuerst den Text. Kreuzen Sie danach die richtige Antwort A), B), C) oder D) auf dem Antwortblatt an. /Fragen 46 – 50/

Jutta Benz - Ein Mercedes-Benz war mir zu teuer

Für Besucher ist das Areal in der Ilvesheimer-Straße in Ladenburg ein Museum. Für Jutta Benz ist es wie eine Familienchronik. Die heute 68-Jährige ist in der alten Fabrik von Carl Benz, heute das "Automuseum Dr. Carl Benz", groß geworden. Der Erfinder des Automobils war ihr Urgroßvater. "Ich habe hier meine Kindheit verbracht, habe in den Hallen gespielt und bin durch das Büro gelaufen, in dem wir heute sitzen. Vor mehr als hundert Jahren hat mein Urgroßvater auf den gleichen Stühlen an dem gleichen Tisch gearbeitet, hat Fahrzeuge konstruiert, unternehmerische Entscheidungen getroffen. Aber das erste Auto baute er noch vor dem Umzug nach Ladenburg, ein paar Kilometer weiter in Mannheim. Mein Vater produzierte hier, in der Fabrik seines Großvaters, bald nach dem Krieg wieder Fahrzeugteile und war Zulieferer für Mercedes-Benz. Außerdem lebten mein Großvater Eugen und sein Bruder Richard ebenfalls hier im Haus. Bis ins hohe Alter haben sie immer wieder erzählt. Ich konnte die Geschichten bald nicht mehr hören."

Dass Jutta Benz den Nachnamen einer Automarke trug, war für sie in ihren Kinder- und Jugendjahren ein Problem. Wer sich in der Nachkriegszeit einen "Benz" leisten konnte, war reich, und die Familie Benz musste reicher sein - so dachten viele Leute. Die Realität sah anders aus. "Auch wir hatten nach dem Krieg kein leichtes Leben. Und dass die Schule, die ich besuchte, den Namen meines Urgroßvaters trug, war auch kein Vorteil. Denn einige Lehrer haben es mir besonders schwer gemacht."

2. Variante 7

Bei aller Verbundenheit zur Familie wollte Jutta Benz lange Zeit nichts von dem großen Namen und dem Erbe des Erfinders wissen. Erst mit dem Tod ihres Vaters änderte sich das. "Ich musste ihm versprechen, mich um die Tradition zu kümmern. Schließlich bin ich die letzte in der Familie, die den Namen Benz trägt. Erst da habe ich den Kontakt mit der Unternehmenszentrale in Stuttgart gesucht, bin Markenbotschafterin geworden und habe dafür auch meinen ersten Mercedes bekommen. Vorher waren mir die Autos zu teuer. Leider hat meine Familie keine Lizenzgebühren vereinbart. Wenn wir einen Euro pro verkauften Mercedes-Benz bekommen, dann würde ich wahrscheinlich in Geld schwimmen."

46. Die 68-jährige Jutta Benz …

A)ist Urenkelin des Erfinders des Automobils Dr. Carl Benz.

B)hat die Autowerkstatt geerbt und zu einem Museum umgebaut.

C)wohnt in den alten Werkshallen von Carl Benz.

D)empfängt die Besucher des "Automuseums Dr. Carl Benz"

47. In der Werkstatt in Ladenburg hat Carl Benz …

A)sein erstes Auto konstruiert und ist dann nach Mannheim umgezogen.

B)außer Fahrzeuge auch Stühle und Tische produziert.

C)gearbeitet, Fahrzeuge konstruiert, Entscheidungen getroffen.

D)entschieden, ein neues Unternehmen zu gründen.

48.Der Vater von Jutta Benz hat in der Fabrik seines Großvaters … A) noch in der Zeit vor dem Krieg gearbeitet.

B) zusammen mit seinen beiden Brüdern gearbeitet.

C) Fahrzeugteile hergestellt und sie Mercedes-Benz zugeliefert. D) Ereignisse aus der Familiengeschichte erzählt.

49.Der Name einer Automarke brachte Jutta …

A)einen großen Reichtum.

B)eine andere Realität.

C)Vorteile in der Schule.

D)viele Schwierigkeiten.

50. Ihrem Vater musste Jutta versprechen, dass …

A)sie den großen Namen des Erfinders tragen würde.

B)sie die Tradition der Familie pflegen würde.

C)sie sich ihren ersten Mercedes leisten würde.

D)sie für jeden verkauften Mercedes einen Euro bekommt.

Text B

Aufgabe: Lesen Sie bitte zuerst den Text und die Fragen dazu! Schreiben Sie danach Ihre Antworten in Stichworten ins Antwortheft. /Fragen 51 – 60/

Erste Menschen verließen Afrika viel früher als bekannt

Die Hügel von Dschebel Faya sehen nicht wie ein besonderer Ort aus. Mitten in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist es staubtrocken und leer: keine Bäume, kein Gras, keine Gewässer. Das war aber nicht immer so. Früher lebten hier Menschen, und was sie

2. Variante 8

hinterließen, weckt heute Interesse. Ein internationales Archäologenteam hat an einer Stelle am nordöstlichen Ende der Dschebel-Faya-Hügelkette Werkzeuge aus der Steinzeit ausgegraben. Sie sind vermutlich älter als alles, was bisher vom modernen Menschen außerhalb Afrikas gefunden wurde.

Die Wissenschaftler konnten messen, dass die ältesten Stücke vor rund 125.000 Jahren in den Boden gelangt sind. Wenn das stimmt, ist es eine Sensation: Es würde bedeuten, dass Homo sapiens den afrikanischen Kontinent viel früher verlassen hatte, als man bisher meinte. Das Alter von 125.000 Jahren markiert einen Rekord für Homo-sapiens-Funde außerhalb Afrikas. Bis jetzt galten die Homo-sapiens-Fossilien aus Höhlen im heutigen Israel als die ältesten Spuren des modernen Menschen außerhalb von Afrika. Diese Knochenreste sind etwa 100.000 Jahre alt. Doch weiter als bis zum Nahen Osten kamen die frühen Auswanderer nicht, und es gibt auch keine Beweise für eine dauerhafte Besiedlung der Region in diesem Zeitraum.

In Südostarabien dagegen kamen Urmenschen auf die arabische Halbinsel. Das Gebiet des heutigen Jemen bot ihnen beste Bedingungen: eine Savannen-Landschaft mit vielen Tieren. In Südarabien regnete es viel in der Zeit vor 135.000 bis 120.000 Jahren. Der Weg nach Norden war nicht durch Wüstengebiete versperrt. Als die Pioniere die Region von Dschebel Faya erreichten, stießen sie auf ein Paradies. Den Persischen Golf gab es noch nicht, an seiner Stelle floss der gemeinsame Strom von Euphrat und Tigris, der in den Indischen Ozean mündete. Das Gebiet bot reichlich Nahrung und zahlreiche Süßwasserquellen, vermuten die Wissenschaftler. Sie glauben nicht, dass die Siedler von Dschebel Faya aus dem Nordwesten kamen. Die ältesten Steinwerkzeuge zeigen Ähnlichkeit mit ostafrikanischen Funden, nicht mit Funden aus dem Nahen Osten. Später, während der Eiszeit, als es sehr trocken wurde, zogen einige der altsteinzeitlichen Menschen vermutlich nach Norden weiter und besiedelten nach und nach Asien. Andere kamen ins Tal von Euphrat und Tigris. Ihre Nachkommen kehrten dann später nach Dschebel Faya zurück - als es dort wieder öfter regnete.

51.Wie sieht heute die Landschaft in Dschebel Faya in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus?

52.Was entdeckten die Arhäologen bei den Ausgrabungen?

53.Wie alt sind die ältesten Fundstücke?

54.Warum sind die Funde eine Art Rekord?

55.Welche waren bislang die ältesten Knochenreste außerhalb Afrikas?

56.Was für Lebensbedingungen hatten die Urmenschen auf der arabischen Halbinsel?

57.Was gab es an der Stelle des Persischen Golfs vor mehr als 100.000 Jahren?

58.Warum glauben die Wissenschaftler, dass die Urmenschen nicht von Nordwesten, sondern von Süden kamen?

59.Aus welchem Grund mussten die Urmenschen die Region verlassen?

60.Wann wurde die Region Dschebel Faya wieder besiedelt?

2. Variante 9

IV. AUFSATZ

Wählen Sie bitte eines der folgenden Themen.

Thema 1

In den USA verfügen viele Schulen und Hochschulen über ein Software-Programm, das den Lehrern hilft zu kontrollieren, ob Schüler die Hausaufgaben aus dem Internet herunterladen und als ihre eigenen abgeben. Dafür wird man auch bestraft. Äußern Sie Ihre Meinung zum Thema Abschreiben aus dem Internet. (Wortzahl 160-170). Teilen Sie mit,

ob Sie die Praxis in den USA für gerecht halten;

warum manche Lernende einfach kopieren;

wie Schüler und Lehrer darauf reagieren sollten;

wie man die Internet-Quellen nutzen sollte.

Notieren Sie bitte die Wortzahl unter dem Text!

Thema 2

Im Internet-Forum diskutiert man über das Thema „ Facebook – dafür oder dagegen“ Äußern Sie und begründen Sie Ihre Meinung unter dem Namen „Peter/Monika“

(Wortzahl 140 - 170), indem Sie die folgenden Stichpunkte beachten:

Sind Sie ein Mitglied der Facebookgesellschaft?– ja/nein/warum

Haben Sie viele/wenige Facebookfreunde?

Schadet Facebook der echten Freundschaft – ja/nein/warum

Positive/negative Seiten von Facebook

Notieren Sie bitte die Wortzahl unter dem Text!

2. Variante 10