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Отговори и решения на матура по Немски език - Септември 2010 г.

МИНИСТЕРСТВО НА ОБРАЗОВАНИЕТО, МЛАДЕЖТА И НАУКАТА

ДЪРЖАВЕН ЗРЕЛОСТЕН ИЗПИТ ПО

НЕМСКИ ЕЗИК

1 септември 2010 г. – Вариант 2

УВАЖАЕМИ ЗРЕЛОСТНИЦИ,

Тестът съдържа 60 задачи по немски език. Задачите са два вида:

  • задачи с избираем отговор;
  • задачи със свободен отговор.
Освен посочените задачи, тестът съдържа и задача за създаване на писмен текст.

Първите 50 задачи (от 1. до 50. включително) в теста са от затворен тип с три възможни отговора, обозначени с главни букви от А до С, от които само един е верен, и с четири възможни отговорa, обозначени с главни букви от A до D, от които само един е верен. Отговорите на тези задачи отбелязвайте с черен цвят на химикалката в листа за отговори, а не върху тестовата книжка. Листът за отговори на задачите с избираем отговор е официален документ, който ще се проверява автоматизирано, и поради това е задължително да се попълва внимателно. За да отбележите верния отговор, зачертайте със знака X буквата на съответния отговор.

Ако след това прецените, че първоначалният отговор не е верен и искате да го поправите, запълнете кръгчето с грешния отговор и зачертайте буквата на друг отговор, който приемате за верен.

За всяка задача трябва да е отбелязан не повече от един действителен отговор. Като действителен отговор на съответната задача се приема само този, чиято буква е зачертана със знака X.

Отговорите на задачите със свободен отговор (от 51. до 60. включително) се отбелязват в предоставения свитък за свободните отговори. Четете внимателно инструкциите! Срещу номера на съответната задача напишете верния отговор.

Задачата за създаване на писмен текст изпълнете в свитъка за свободните отговори на предвиденото за това място, като не забравяте да отбележите номера на избраната от Вас тема. Писмен текст с обем под 80 думи, както и текст изцяло несъответстващ на темата се оценяват с 0 (нула) точки.

ПОЖЕЛАВАМЕ ВИ УСПЕШНА РАБОТА!

1. HÖRVERSTEHEN
Text A

Tanzbärchen
Sie hören den Text zweimal. Sie müssen bei Ihrer Antwort entscheiden, welche Aussagen richtig oder falsch sind oder ob es dazu Information im Text gibt. Vor dem ersten Hören haben Sie 2 Minuten Zeit, um die Aufgaben 1 – 10 zu lesen. Beim ersten Hören dürfen Sie die Antworten nicht markieren. Nach dem ersten Hören haben Sie 5 Minuten Zeit, um die gewählten Antworten auf dem Antwortblatt anzukreuzen. Beim zweiten Hören dürfen Sie die Fragen parallel beantworten. Nach dem zweiten Hören haben Sie noch 2 Minuten Zeit zum Antworten oder zum Korrigieren.

1. Die Heimat der verbreiteten Gummibärchen sind die Niederlande.
A) richtig
B) falsch
C) keine Information im Text

2. Die Firma HARIBO trägt den Familiennamen ihres Gründers.
A) richtig
B) falsch
C) keine Information im Text

3. Die Krise nach dem Zweiten Weltkrieg hatte keine Auswirkung auf die Geschäfte.
A) richtig
B) falsch
C) keine Information im Text

4. Nur die Gröβe unterscheidet die heutigen Gummibächren von ihren Vorgängern.
A) richtig
B) falsch
C) keine Information im Text

5. Das Produkt HARIBO -Gummibärchen enthält viel Zucker.
A) richtig
B) falsch
C) keine Information im Text

6. Die Erwachsenen haben Angst HARIBO-Goldbärchen zu essen.
A) richtig
B) falsch
C) keine Information im Text

7. Wegen des Kaloriengehalts des Produkts soll man sich keine Sorgen machen.
A) richtig
B) falsch
C) keine Information im Text

8. HARIBO kann man heute in Asien nicht kaufen.
A) richtig
B) falsch
C) keine Information im Text

9. Die Goldbärchen reisen vier Mal jährlich um die Erde.
A) richtig
B) falsch
C) keine Information im Text

10. Von HARIBO kann man Information im Guinness-Buch der Rekorde finden.
A) richtig
B) falsch
C) keine Information im Text

Text B

Ungewöhnliche Berufe

Sie hören den Text zweimal. Vor dem ersten Hören haben Sie 4 Minuten Zeit, um die Aufgaben 11 – 15 zu lesen. Beim ersten Hören dürfen Sie die Antworten nicht markieren. Nach dem ersten Hören haben Sie 5 Minuten Zeit, um die gewählten Antworten auf dem Antwortblatt anzukreuzen. Beim zweiten Hören dürfen Sie die Fragen parallel beantworten. Nach dem zweiten Hören haben Sie noch 2 Minuten Zeit zum Antworten oder zum Korrigieren.

11. Für Corinna war Flamenco zuerst ...
A) ein Beruf
B) ein Hobby
C) eine Pflicht
D) eine Geldquelle

12. Corinna hat als … angefangen.
A) Flamencolehrerin
B) Solistin
C) Schauspielerin
D) Mitglied einer Truppe

13. Corinna findet das ständige Reisen ...
A) zeitraubend
B) lästig
C) unangenehm
D) toll

14. Marko hat seine Stelle durch ... gefunden.
A) eine Anfrage
B) einen Clown
C) eine Anzeige
D) einen Freund

15. Die neue Stelle macht Marko ...
A) stolz
B) Ärger
C) Spaβ
D) reich

II. GRAMMATIK/ WORTSCHATZ
Teil A
Aufgabe: Lesen Sie bitte zuerst den Text im Zusammenhang! Kreuzen Sie danach A), B), C) oder D) auf dem Antwortblatt an, nachdem Sie ein passendes Wort für die Lücke ausgesucht haben!

Die Europäische Union hat das Jahr 2010 … (16) „Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ erklärt. Die erste Veranstaltung des Europäischen Jahres in Deutschland fand am 25. Februar statt. Bis dahin arbeitete das Bundessozialministerium ... (17) Kommunikationsstrategie, mit dem das Thema Armut in den ... (18) des öffentlichen Interesses gestellt werden soll.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung davon ... (19), hätten die Sozialverbände, die als ... (20) integriert sind, grundsätzlich die Ausrichtung des europäischen Jahres kritisiert. Die Hälfte der Fördergelder ... (21) für die Kommunikationsstrategie ... (21), und der Rest des Geldes gehe an konkrete Projekte, sagt Michaela Hofmann, stellvertretende Sprecherin der nationalen Armutskonferenz. Insgesamt 17 Millionen Euro ... (22) die EU für das Jahr der Armutsbekämpfung europaweit ... (22), mit neun Millionen würden Projekte ... (23). Hofmann kritisiert auch, dass es Projekte gibt, die den Betroffenen beibringen, mit wenig Geld … (24). Eine Sprecherin des Sozialministeriums habe diese ... (25) abgelehnt.

Als arm gilt, wer in Europa … (26) als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens seines Heimatlandes verdient. Europaweit sind 78 Millionen Menschen von Armut bedroht, allein in der Bundesrepublik … (27) 12,4 Millionen Menschen als arm. Ziel der EU ist es, das Bewusstsein für Armut zu stärken und den Kampf gegen Armut ... (28).

(29) die Fördergelder der EU ihr Ziel erreichen, bleibt fraglich. Bisher schenkten die Medien dem Europäischen Jahr wenig Beachtung. Immerhin haben sich 20 der 27 EU-Staaten für eine sichernde Lohnuntergrenze … (30).

16. A) für
B) zum
C) auf
D) durch

17. A) in einer
B) für eine
C) über einer
D) an einer

18. A) Standpunkt
B) Mittelpunkt
C) Anziehungspunkt
D) Schnittpunkt

19. A) sagt
B) erklärt
C) berichtet
D) benachrichtet

20. A) Arbeitnehmer
B) Partner
C) Mitarbeiter
D) Arbeitgeber

21. A) werde ... eingesetzt
B) seien ... eingesetzt
C) habe .... eingesetzt
D) werden …. eingesetzt

22. A) stand ... zu Verfügung
B) steht …. zur Verfügung
C) stelle ... zur Verfügung
D) stellte … zur Verfügung

23. A) geholfen
B) gefördert
C) gebraucht
D) genommen

24. A) zu umgehen
B) umgehen
C) umzugehen
D) um zu gehen

25. A) Vorteile
B) Vorschriften
C) Vorschläge
D) Vorwürfe

26. A) weniger
B) wenig
C) wenigstens
D) wenige

27. A) sind
B) gelten
C) nennen
D) zeigen

28. A) auf zu nehmen
B) auf zunehmen
C) zu aufnehmen
D) aufzunehmen

29. A) Ob
B) Weil
C) Deshalb
D) Denn

30. A) entschiedet
B) entscheiden
D) entscheidet
C) entschieden

Teil B
Aufgabe: Lesen Sie bitte zuerst den Text im Zusammenhang! Kreuzen Sie danach A), B), C) oder D) auf dem Antwortblatt an, nachdem Sie ein passendes Wort für die Lücke ausgesucht haben!

Die Besten der Besten

Die Einladung zur Teilnahme an einer der zweiwöchigen Akademien ist eine Auszeichnung. Jede Schule … (31) nur einen Schüler der gymnasialen Oberstufe vorschlagen. Entscheidend für … (32) ist nicht nur ein hervorragender Notendurchschnitt, auch das außerschulische Engagement des ... (33) zählt. 2005 konnten nur 715 von 1 240 Bewerbern teilnehmen.

Die 17-Jährigen Christina und Fred bekamen … (34) einen Platz in der Akademie Hilden. Christina hat ausgezeichnete Noten und unterstützt in ihrer Freizeit ausländische Kinder ... (35) Lesen. Außerdem malt sie. Demnächst hat sie ihre erste … (36) Ausstellung. Die schlechteste Note von Fred ist eine Zwei plus in Latein. Ansonsten hat er nur Einsen.

Beide besuchen in Hilden den Kurs “Der Goldene Schnitt“. Andere Kurse ihrer Akademie haben Themen wie “Was Elektronen wirklich in Molekülen machen“ oder “Sprache ist Musik, Musik ist Sprache“. Bei dem breit gefächerten Angebot geht es ... (37) um Fachwissen, ... (37) um den fächerübergreifenden Erfahrungsaustausch. Die sogenannte

Rotation ist ein wichtiges Element … (38) Akademien. Hierbei übernehmen die Teilnehmer die Rolle der Lehrenden. Sie berichten den Teilnehmern der anderen Kurse … (39) ihre Arbeit.“Alle haben interessiert zugehört und Fragen gestellt“, so Fred, “nicht so wie in der Schule!“ Und er fügt hinzu: „ In der Schule verliert man den Spaß ... (40) Wissenwollen. Der wird … (41) hier wiedergegeben.“

Alle Kurse vermitteln Faktenwissen und fördern systematisches und strukturelles Denken. Dabei lernen die Teilnehmer die Grundregeln wissenschaftlich____(42) Arbeitens kennen - eine gute Vorbereitung für ein späteres Hochschulstudium.

Fred fürchtete vor dem Beginn der Kurse nur langweilige und merkwürdige Leute zu treffen. Das Gegenteil ist der Fall. … (43) den Teilnehmern sind nicht nur Streber sondern auch Fachidioten. Es herrschen eine große Offenheit und gegenseitiges Vertrauen. Die Atmosphäre ist locker, die Stimmung könnte nicht besser sein. Dazu ... (44) nicht zuletzt die verschiedenen Angebote … (44): Autogenes Training, Theaterspiel, Exkursionen und viel Sport. Besonders wichtig ist in allen Akademien die Musik. Der Tagesablauf der Veranstaltungen ist dicht. Bereits um 8 Uhr 30 treffen sich alle im Plenum. Noch spätabends stehen Aktivitäten … (45) Programm.

31. A) darf
B) mag
C) kann
D) will

32. A) die Emphfehlung
B) die Empfehlung
C) die Emphehlung
D) die Empfelung

33. A) Kandidats
B) Kandidatens
C) Kandidaten
D) Kandidat

34. A) beiden
B) beider
C) beide
D) beides

35. A) vom
B) zum
C) um
D) beim

36. A) einzigste
B) selbe
C) eigene
D) alleine

37. A) nicht nur … aber auch
B) nicht allein ... sondern auch
C) nicht nur … zwar
D) nicht allein … zwar

38. A) allen
B) aller
C) alle
D) alles

39. A) von
B) für
C) über
D) an

40. A) an
B) am
C) auf
D) zum

41. A) man
B) es
C) ihm
D) einem

42. A) –es
B) –en
C) –em
D) –er

43. A) Unter
B) Zwischen
C) Bei
D) An

44. A) tragen ... zu
B) tragen …bei
C) tragen ... auf
D) tragen ... ein

45. A) zu dem
B) an dem
C) über dem
D) auf dem

III. LESEVERSTEHEN
Text A
Aufgabe: Lesen Sie bitte zuerst den Text. Kreuzen Sie danach die richtige Antwort A), B), C) oder D) auf dem Antwortblatt an. /Fragen 46 – 50/

Musikunterricht mit Fingerabdruck

Das Mädchen zieht die rechte Hand aus der Jackentasche und legt den Daumen auf das Lesegerät. Ein Lämpchen leuchtet, der Fingerabdruck ist gespeichert. Nun heißt es für Vater und Tochter warten, in der Kälte vor der Grundschule in der bayerischen Gemeinde Gilching. Bis die Fingerabdruckdaten übertragen sind dauert es zwei Minuten. Erst dann kann der Hausmeister testen, ob der Scan erfolgreich war. Erneut legt das Mädchen den Finger auf das Gerät: Der Türöffner surrt laut, sie ist registriert. Jetzt kann sie auch weiter ihre Musikstunde besuchen. Wer dieses Verfahren an diesem Montag nicht auf sich nimmt, soll künftig draußen bleiben. So verlangt es die Grundschule. Denn die Gemeinde im Südwesten von München hat am Eingang einen Fingerabdruck-Scanner angebracht - und damit einen Streit ausgelöst. Zentrale Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen Sicherheit und Datenschutz? Seit Beginn des Schuljahres nutzt die Musikschule die Räume der Grundschule für ihren Unterricht. Die Grundschulleiterin stimmte dem aber nur unter der Bedingung zu, dass keine Fremden in die Räume gelangen können. Zuerst entschied man sich für ein Schloss mit einem Zahlencode. Doch die Kinder teilten die Nummer den Klassenkameraden und Geschwistern mit. Die Sicherheit war nicht mehr gegeben, argumentiert die Schulleitung. Also einigte sich die Schulleitung auf das Fingerabdruck-System. Es gilt nur für die etwa 160 Musikschüler. Die Grundschüler, die vormittags die Schule besuchen, werden nicht erfasst. Auch Kinder, die am Nachmittag hier betreut werden, schaffen es ohne Hightech ins Schulhaus. Sie klingeln und die Betreuer machen auf. Die Schulleiterin begründete den Entschluss mit Sicherheitsbedenken: "Amokläufe nehmen erschreckend zu", sagte sie der Lokalausgabe der "Süddeutschen Zeitung". Roland Siegel, Leiter der Musikschule Gilching, sind die Fragen und Blicke der Eltern während der Registrierungsrunde sichtlich unangenehm. Das Scannen an diesem Wintertag zieht sich hin, Eltern und Musikschüler müssen lange warten. Einige Väter sind nicht damit einverstanden, dass die Fingerabdrücke ihrer Kinder gespeichert werden. Sie verteilen vor der Eingangstür Flugblätter und rufen die Eltern zum Boykott auf. "Bisher weiß keiner, wo die Daten gespeichert werden und wer Zugriff darauf hat", sagt ein besorgter Vater. Umstehende Eltern nicken, eine Mutter verweist auf das Motto, das die Grundschule in ihrer Schulverfassung festgeschrieben hat: Das "Wohlbefinden aller, die am Schulleben beteiligt sind" sei besonders wichtig, heißt es darin. Die Väter beschäftigt noch eine weitere Frage: Wie sollen die Grundschüler lernen, im Zeitalter von Facebook verantwortlich mit ihren persönlichen Daten umzugehen, wenn sie sich für eine Geigenstunde mit dem Fingerabdruck ausweisen müssen? Der Bürgermeister verteidigt das Finger-Print- System, es habe viel gekostet und sei nun mal “am praktikabelsten“. Lediglich die Informationspolitik im Vorfeld sei dürftig gewesen. Fingerabdrücke zu nehmen hält er für die beste Lösung, ein Zahlencode werde weitergesagt, eine Chipkarte würden die Kinder verlieren oder vergessen. Warum aber nicht einfach klingeln?

nach: www.Schulspiegel.de /19.01.2010 (zu Prüfungszwecken bearbeitet)

46. Diese, die auf das Scannen verzichten, …
A) können die Unterrichtsstunde besuchen.
B) werden draußen bleiben.
C) sollen auf den Hausmeister warten.
D) sollen noch einmal probieren.

47. Die Fingerabdruckdaten werden …
A) gleich übertragen.
B) in zwei Minuten übertragen.
C) in weniger als zwei Minuten übertragen.
D) in fünf Minuten übertragen.

48. Die Bedingung der Musikschule für die fremde Nutzung ist, dass …
A) nur einige fremde Schüler die Räume betreten dürfen.
B) nur Eltern die Räume betreten dürfen.
C) keine Eltern die Räume betreten sollen.
D) keine fremden Menschen die Räume betreten dürfen.

49. Die Kritiker der Sicherheitsmaßnahmen behaupten, man weiß nicht, …
A) wer die Daten speichert.
B) wie man die Daten speichert.
C) wer Zugang zu den Daten hat und wo sie gespeichert werden.
D) wer die Daten kontrolliert.

50. Der Bürgermeister meint, dass das Finger-Print-System …
A) am günstigsten ist.
B) dürftig ist.
C) kompliziert ist.
D) am zuverlässigsten ist.

Text B Aufgabe: Lesen Sie bitte zuerst den Text und die Fragen dazu! Schreiben Sie danach Ihre Antworten in Stichworten ins Antwortheft. /Fragen 51 – 60/

Umweltschutz in Deutschland

In den letzten Jahren hat die Zerstörung der Umwelt in fast allen Ländern der Erde zugenommen. Luft, Wasser und Boden werden immer schmutziger. Außerdem nehmen die Rohstoffreserven ab. In der Bundesrepublik schaffen Energieerzeugung und Abfälle die größten Umweltprobleme.

Energieprobleme. Die Bundesrepublik verfügt über keine großen Energievorräte. Rund 60% der benötigten Energie muss deshalb importiert werden, und die Vorräte sind in der ganzen Welt begrenzt. Kraftwerke, Industrie und private Haushalte schaden der Natur, weil sie Rohstoffe verbrauchen und Schadstoffe wie Kohlenmonoxid und Schwefeldioxid absondern. Deshalb denkt man über alternative Energiequellen wie Sonne und Wind nach. Sonnenenergie. Die Sonne ist die wichtigste natürliche Energiequelle. Mit Solarzellen kann man Sonnenstrahlen direkt in Elektrizität umwandeln. Aber die Herstellung von Solarzellen ist teuer und kompliziert. In Deutschland gibt es ein “100.000 Photovoltaik- Dächer- Programm.”

Abfallbeseitigung. Jeder Bundesbürger produziert 309 Kilogramm Hausmüll pro Jahr. Mit dem Sperr- und Gewerbemüll entstehen allein in den alten Bundesländern insgesamt über 100. Millionen Tonnen Abfall. Der größte Teil wird deponiert oder verbrannt. Doch die Deponien sind voll, und die Verbrennung belastet die Luft. Die Wiederverwertung von Abfall ist umweltfreundlicher. Recycling ist gut. Aber Abfallvermeidung ist besser. Das ist der Kerngedanke des seit Oktober 1996 in Deutschland geltenden “Kreislaufwirtschaftsgesetzes”. Immer mehr Güter sollen künftig im Produktionskreis gehalten werden. Das Gesetz legt die Verantwortung eindeutig fest: “Wer etwas produziert, ist auch für die Vermeidung, Verwertung oder umweltverträgliche Beseitigung der entstehenden Abfälle verantwortlich.” Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz führt folgende Pflichten ein: Abfälle sind vorrangig zu vermeiden. Ist dies nicht möglich, müssen sie stofflich oder energetisch verwertet werden. Man muss schon während der Entwicklung neuer Produkte an die Möglichkeiten ihrer Beseitigung denken. Die Produkte sollen langlebig, reparaturfähig, demontierbar oder wiederverwertbar sein. Die Produzenten sollen dem Prinzip der Umweltvorsorge folgen. Die Produzenten übernehmen auch die Kosten für die Abfallverwertung oder -beseitigung. Aus altem Glas wird neues Glas, aus altem Papier neues Papier, man kann auch Küchenabfälle sinnvoll zu Kompost verarbeiten. Metalle und Kunststoffe kann man auch wiederverwenden. Altes Glas kommt in den Glascontainer, altes Papier in den Altpapiercontainer, Metalle, Kunststoffe, Vakuumverpackungen in den gelben Sack. Auf den Sachen, die für Recycling bestimmt sind, steht der grüne Punkt - ein Umweltzeichen. Ein anderes Umweltzeichen ist der “Blaue Engel”. Wenn der Blaue Engel auf einem Heft steht, weiß man, dass dieses Heft aus Altpapier gemacht worden ist.

Wasserreinigung. Technologien zur ökologischen Abwasserbehandlung sind in Deutschland auf hohem technischen Niveau. Der biologische Zustand vieler deutscher Flüsse hat sich bedeutend gebessert. Umweltschutztechnologien und Umwelt-Know-how sind international zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft geworden. Jedes fünfte auf dem Weltmarkt gehandelte Umweltprodukt kommt aus Deutschland. Seine Unternehmen stehen weltweit an der Spitze der Entwicklung, ihre Lösungen sind international gefragt. So kommt derzeit jedes zweite beim Europäischen Patentamt (EPA) in München angemeldete Umweltschutzpatent von deutschen Firmen. Der Umweltschutz ist ein wichtiger Faktor bei der Modernisierung der Volkswirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland geworden.

51. Womit hat die BRD die größten Umweltprobleme?

52. Wie schaden Kraftwerke, Industrie und Haushalte der Natur?

53. Was passiert meist mit dem Sperr- und Gewerbemüll um?

54. Was ist der Kerngedanke des „Kreislaufwirtschaftsgesetzes“?

55. Welche Pflichten führt das neue „Kreislaufwirtschaftsgesetz“ ein?

56. Wofür sind die Produzenten zuständigt?

57. Wofür steht der grüne Punkt?

58. Was bedeutet der „Blaue Engel“ auf einem Heft?

59. Wodurch wird die gute Wasserqualität in der BRD gewährleistet?

60. Warum sind deutsche technische Lösungen international gefragt?

IV. AUFSATZ

Wählen Sie bitte eine der folgenden Möglichkeiten.

Thema 1

Ein deutscher Freund von Ihnen muss einen Vortrag darüber halten, wie deutsche Jugendliche im Vergleich zu anderen Jugendlichen mit Geld umgehen. Er schickt Ihnen die folgende kurze Nachricht

Kinder reicher denn je
Kinder in Deutschland haben mehr Geld zur Verfügung als je zuvor. Das ergab eine Umfrage. Im Durchschnitt erhält jedes deutsche Kind von Eltern und Verwandten im Laufe eines Jahres etwas mehr als 1000 Euro. Das Geld kommt über das Taschengeld oder über Geldgeschenke zum Geburtstag, zu Weihnachten oder für ein gutes Zeugnis zusammen. Geldgeschenke werden meistens gespart, das Taschengeld wird gleich ausgegeben.

und möchte gern Ihre persönlichen Erfahrungen kennen lernen. Schreiben Sie ihm eine Mail (Wortzahl 160 - 170), indem Sie die folgenden Fragen beachten:

• Von wem, wie oft und wie viel Geld bekommen Sie oder Ihre Freunde?
• Wofür geben Sie oder Ihre Freunde das Geld aus?
• Sparen Sie oder Ihre Freunde das Geld? Ja /nein. Begründen Sie Ihre Meinung.
• Wie könnten Sie oder Ihre Freunde zu mehr Geld kommen?
Unterschreiben Sie die Mail mit Thomas. Notieren Sie bitte die Wortzahl unter dem Text!

Thema 2

Ist es schön, ein Superstar zu sein? Schreiben Sie einen Aufsatz zum Thema (Wortzahl 160-170), indem Sie die folgenden Punkten beachten:

• Was ist Ihrer Meinung nach „berühmt sein“;
• Vorteile der Berühmtheit;
• Nachteile der Berühmtheit;
• Wollen Sie berühmt sein-ja/nein? Begründen Sie Ihre Meinung.
Notieren Sie bitte die Wortzahl unter dem Text!

LEHRERBLATT!!!

01.09.2010 г. ВАРИАНТ 2

Използва се само от учителя-консултант при необходимост!

1. HÖRVERSTEHEN
Text A
Die Schüler hören den Text zweimal. Sie müssen bei Ihrer Antwort entscheiden, welche Aussagen richtig oder falsch sind oder ob es dazu Information im Text gibt. Vor dem ersten Hören haben sie 2 Minuten Zeit, um die Aufgaben 1 – 10 zu lesen. Beim ersten Hören dürfen sie die Antworten nicht markieren. Nach dem ersten Hören haben sie 5 Minuten Zeit, um die gewählten Antworten auf dem Antwortblatt anzukreuzen. Beim zweiten Hören dürfen sie die Fragen parallel beantworten. Nach dem zweiten Hören haben sie noch 2 Minuten Zeit zum Antworten oder zum Korrigieren.

Tanzbärchen
In England und Amerika heißt er Goldbear, in den Niederlanden Goudbeertje und in deutschen Bonn am Rhein Goldbärchen. Dort erblickte im Jahre 1922 das erste Gummibärchen das Licht der Welt.

Die Geburtsstätte war die zwei Jahre zuvor gegründete Firma HARIBO. Um die Produkte seines Unternehmens kenntlich zu machen, hatte der Firmengründer die Anfangssilben seines Namens miteinander verschmolzen und zum Markennamen gemacht: HAns RIgel BOnn. Was in einer Hinterhofküche in einem Bonner Vorort begann, entwickelte sich schnell zu einem soliden, ständigen und berühmten Unternehmen. Der damalige Werbespruch ”HARIBO macht Kinder froh” ist auch jetzt ein bekannter Werbeslogan in Deutschland.

Während des Zweiten Weltkrieges blieb die Bonner Fabrik fast unbeschädigt, aber die danach folgende Krise führte zu einem starken Rückgang der Geschäfte.1946 kehrte Hans Rigel junior, der Sohn des Firmengründers, aus Kriegsgefangenschaft zurück. Gerade 23 Jahre alt, sollte er nun die Fabrik seines gestorbenen Vaters übernehmen. Bei seiner Heimkehr fand er nur das Gebäude der Fabrik, 30 Angestellte und zehn Säcke Zucker vor. Doch er und sein Bruder Paul wussten, wie man Gummibärchen herstellt. Ursprünglich hießen die Gummibärchen HARIBO „Tanzbärchen“. Damals waren sie zwar etwas größer als die heutigen Goldbärchen, doch hatten sie von Anfang an die gleiche amüsante, lustige, niedliche Form, an der nun schon seit Generationen Kinder ihre Freude haben. Ihren leckeren Geschmack verdanken sie der hochwertigen Rohmasse, aus der sie geformt werden.

Die bunten Gummibärchen enthalten auch natürlichen Farbstoff (Auszüge aus Früchten und Pflanzen). Nicht nur Kinder und Jugendliche, auch zahllose Erwachsene gehören zu den Liebhabern von HARIBO-Goldbären. Natürlich fürchten manche Frauen um ihre schlanke Figur, wenn sie sich mit ihnen das Leben versüßen wollen. Doch solche Sorgen sind überflüssig, denn der Kaloriengehalt von Produkt liegt mit 340 Kalorien pro 100g weit unter dem Kaloriengehalt vieler anderer Nahrungsmittel.

HARIBO ist heute der größte Hersteller von Fruchtgummi und Lakritzartikeln in der ganzen Welt, mit 5 Fabriken in Deutschland und 13 Auslandsbetrieben. 150 verschiedene Süßigkeiten umfasst das Programmangebot in Deutschland. Die Mitarbeiter des anderen Ländern der Erde zu finden sind. Wenn HARIBO heute in aller Munde ist, so hat das Unternehmen dies vor allem seinen Goldbären zu verdanken. Täglich werden 100 Millionen Stück von ihnen hergestellt, die jährliche Produktion aller Goldbären reicht vier Mal um die Erde. Und sogar im Guinness- Buch der Rekorde ist HARIBO vertreten.

Text B
Die Schüler hören den Text zweimal. Vor dem ersten Hören haben sie 4 Minuten Zeit um die Aufgaben 11 – 15 zu lesen. Beim ersten Hören dürfen sie die Antworten nicht markieren. Nach dem ersten Hören haben sie 5 Minuten Zeit, um die gewählten Antworten auf dem Antwortblatt anzukreuzen. Beim zweiten Hören dürfen sie die Fragen parallel beantworten. Nach dem zweiten Hören haben sie noch 2 Minuten Zeit zum Antworten oder zum Korrigieren.

Ungewöhnliche Berufe

Corinna: Flamenco ist für mich mehr als ein Job, mit dem ich meinen Lebensunterhalt finanzieren kann. Flamenco bedeutet auch Liebe, Leidenschaft und eine Lebensart. Früher war Flamencotanzen eigentlich nur ein Hobby: Ich habe an Nachmittagen Tanzunterricht genommen. Während des Studiums an der Kunsthochschule in München bin ich immer öfters auf verschiedenen privaten Festen und Feiern aufgetreten, oder wir hatten einen Auftritt in einem Theater gehabt. Ich war dann kurz bei einer bekannten Flamencogruppe, aber jetzt tanze ich meistens als Solistin. Das, was ich interessant finde ist die Tatsache, dass die Honorare für die Auftritte sehr unterschiedlich sind. An einem Abend kann ich 200 Euro verdienen, an einem anderen nur 80 Euro. Das spielt für mich aber keine groβe Rolle. Außerdem unterrichte ich auch Flamenco in einem ganz neuen und modernen Tanzstudio. Was ich an meiner Arbeit mag, ist die Berufsmobilität und meine Freiheit: Ich reise für die Auftritte viel in Deutschland und auch ins Ausland. Dort habe ich schon gute Freunde gefunden. Als freie Künstlerin habe ich keinen Chef und keine feste Arbeitszeit.

Marko: Als Student war ich bei einem Clownabend des “Fliegenden Clowns” und fand es spitze. Als ich dann ein paar Monate später eine Anzeige las, dass der Clown einen Techniker sucht, rief ich gleich bei ihm an. Am nächsten Tag wollte er mich treffen und ich habe sofort die Stelle bekommen. Schon am nächsten Morgen half ich ihm bei der Probe seines neuen Stückes. Seitdem begleite ich ständig den “Fliegenden Clown” bei allen seinen Veranstaltungen und Tourneen. Ich fahre seinen kleinen Transporter mit der Technik, trage verschiedene Koffer und Kisten, bediene die Bühnentechnik während der Show und repariere die Requisiten und Kostüme. Ich bin froh, wenn abends der Saal voll ist. Mit der Zeit bin ich wirklich zu seiner rechten Hand geworden, und auch zu seinem Freund. Auf den langen Autofahrten diskutieren wir die neuen Ideen und Witze für die Auftritte. Reich werde ich in meinem Beruf nicht, und es gibt manchmal viel Ärger mit einigen Kulturagenten, aber ich bin stolz, wenn der “Fliegende Clown” bei einem Festival wieder einen großen Preis gewinnt.


М И Н И С Т Е Р С Т В О Н А О Б Р А З О В А Н И Е Т О , М Л А Д Е Ж Т А И

Н А У К А Т А

ДЪРЖАВЕН ЗРЕЛОСТЕН ИЗПИТ ПО

Немски език – 1 септември 2010 г.
ВАРИАНТ № 2
Ключ с верните отговори
Въпроси с изборен отговор
Въпрос № Верен отговор Брой точки
1 B 1
2 B 1
3 B 1
4 A 1
5 C 1
6 B 1
7 A 1
8 C 1
9 B 1
10 A 1
11 B 1
12 D 1
13 D 1
14 C 1
15 A 1
16 B 1
17 D 1
18 B 1
19 C 1
20 B 1
21 A 1
22 C 1
23 B 1
24 C 1
25 D 1
26 A 1
27 B 1
28 D 1
29 A 1
30 C 1
31 A 1
32 B 1
33 C 1
34 C 1
35 D 1
36 C 1
37 B 1
38 B 1
39 C 1
40 B 1
41 D 1
42 B 1
43 A 1
44 B 1
45 D 1
46 B 1
47 B 1
48 D 1
49 C 1
50 D 1

Въпросите от 51. до 60. са отворени. Всеки отворен въпрос носи 2 точки. При проверката на отворените въпроси не се вземат предвид правописни и граматични грешки. В отговора се оценява единствено съответствието между информацията в него с тази в текста. В случай, че информацията е непълна или отговорът съдържа излишна информация се поставя една точка. При несъответствие на информацията в отговора с тази в текста, при несъответствие на информацията в отговора с въпроса или при липса на отговор не се присъждат точки.

Отговорите на отворените въпроси са примерни. Приема се за верен всеки отговор, формулиран по различен начин, но съответстващ на въпроса и на информацията в текста, върху която е зададен въпросът.

51. mit der Energieerzeugung und den Abfällen

52. Verbrauch von Rohstoffen, Absonderung von Schadstoffen

53. wird deponiert,verbrannt und wiederverwertet

54. die Vermeidung von Abfällen

55. Abfälle vermeiden / Abfälle stofflich oder energisch verwertet

56. für die Übernahme der Kosten für die Abfallverwertung.

57. für Recycling / Wiederverwertung von Abfällen

58. aus Altpapier hergestelles Heft

59. durch das hohe technische Niveau der Technologien

60. Umwelttechnologien und Umwelt-Know-how weltweit an der Spitze