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Пробна матура по немски език - 2007 г. - текстове

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I. HÖRVERSTEHEN

 

Die Schüler hören den Bericht zweimal. Sie müssen bei ihrer Antwort entscheiden, welche Aussagen richtig oder falsch sind oder ob es dazu Information im Text gibt.

Vor dem ersten Hören haben sie 7 Minuten Zeit um die Aufgaben 1-14 zu lesen.

Beim ersten Hören dürfen sie die Antworten nicht markieren. Nach dem ersten Hören haben sie 15 Minuten Zeit, um die gewählten Antworten anzukreuzen. Beim zweiten Hören dürfen sie die Fragen parallel beantworten. Danach haben sie 5 Minuten Zeit zum Antworten oder zum Korrigieren.

 

Initiative will Jugendlichen bei der Berufswahl helfen

Die Journalistin Eva Koch berichtet über eine Initiative.

 

Jedes Jahr brechen 450.000 deutsche Jugendliche ihre Ausbildung oder ihr Studium ab. Vor allem deshalb, weil der gewählte Beruf nicht der richtige ist. Die Initiative "Jugend braucht Zukunft" will Jugendlichen dabei helfen, einen passenden Beruf zu finden. Mit Seminaren, wo Jugendliche besser die eigenen Eigenschaften und Bedürfnisse verstehen können.

Ich wollte miterleben, wie das ganze läuft, deshalb habe ich einen Brief an die Initiative geschrieben und kurz danach eine Mail bekommen: einen Test mit 20 Seiten. Dadurch soll man das eigene Profil bestimmen. Da waren Fragen wie "Was für Orte mögen Sie - an denen es Musik, Gespräche oder Stille gibt?" – „Verdient man im idealen Job so viel, dass man sich alles kaufen kann? " - "Wenn Sie ausgehen und Spaß haben wollen, gehen Sie tanzen, besuchen Sie Sportveranstaltungen oder unternehmen Sie etwas Anderes?"

Mit den Antworten unterm Arm und der Frage, ob ich vor zehn Jahren den richtigen Beruf gewählt habe, sitze ich schon am Montag um 10 Uhr im Seminar, zusammen mit zehn Jugendlichen. Darunter ist Isabel. Sie macht jetzt Abitur und hat sich bei Unis beworben, für Psychologie und Wirtschaft. Ihr Ziel - einfach mal sehen, ob so der Weg ist, den sie machen sollte. Ob ihr das wirklich passt?

Der 20-jährige Moritz hat schon ein Studium angefangen, Physik, und hat dann gemerkt, dass es ihm überhaupt nicht gefällt. Moritz hatte gute Noten in der Schule und wollte immer studieren, aber jetzt weiß er wirklich gar nicht, was er machen soll.

Trainer ist heute Dr. Peter Schulze, der die Initiative vor 2 Jahren gründete. Als Industrie-Manager hat er viele Manager gecoacht und dieses Know-how wollte er nutzen.

Die Seminarteilnehmer bekommen die Möglichkeit in über acht bis zehn Stunden ihre eigene Orientierung zu finden. Man schreibt in seinen so genannten "Lebensbaum" über seine Interessen, Freunde, über die Familie, die momentanen Schwierigkeiten und Visionen.

Unter Anleitung des Trainers beschäftigt man sich wirklich nur mit sich selbst, dann wertet man die Tests von Zuhause aus. Es gibt keine Diskussion darüber in der großen Runde.

Am Ende schreibt man alle positiven Seiten auf, die man in den letzten Stunden über sich gelernt hat. Man kann dadurch verstehen, was man kann und was eher nicht. Das ist eigentlich so eine Zusammenfassung von den eigenen Hauptinteressen.

Endlich kommt die Stunde der Wahrheit: Welcher Beruf wird es sein von 1856: Das findet jeder mit Dr. Schulze heraus. Ich bin zufrieden - Journalistin!

Moritz hat es generell sehr gut gefallen, obwohl er nicht so wirklich den Beruf gefunden hat, wo er sich denkt: Ja, genau das ist es.

Isabel geht zufrieden nach Hause und wird sich für Psychologie und Wirtschaft einschreiben.

Sie weiß jetzt, ihrem Gefühl kann sie vertrauen, und das ist einfach eine gute, positive Erfahrung.